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Ist Biergenuß gesund?

Der positive Einfluß von Bier auf die menschliche Gesundheit wird von nahezu allen Wissenschaftlern bestätigt. Natürlich bestimmt auch beim Bierkonsum das richtige Maß den positiven Gesundheitsaspekt, wie bei allen anderen Lebensmitteln, die der Mensch zu sich nimmt. Bier vernünftig genossen ist ein sehr bekömmliches Getränk, gewonnen aus natürlichen Rohstoffen mit wertvollen Inhaltsstoffen. Es enthält viele Wirkstoffe in harmonischer Zusammensetzung, die schon seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde angewandt werden. Bier ist reich an lebenswichtigen Vitaminen. Hauptlieferant ist die Bierhefe. Die im Bier enthaltenen Vitamine der Gruppe B1, B2, B6 und H sind Nahrung für die Nerven. Sie verbessern die Konzentrationsfähigkeit, unterstützen die Bildung roter Blutkörperchen, wirken positiv auf den Herzkreislauf und regen den Stoffwechsel an.

Macht Bier dick?

Den Medizinern und Ernährungswissenschaftlern ist es in den letzten Jahrzehnten gelungen, dieses allgemeine Vorurteil wissenschaftlich zu widerlegen. Bier macht nicht dick, sondern Bier macht Appetit! Die appetitanregenden Komponenten des Bieres: Hopfen, Alkohol und Kohlensäure, stimmen den Magen auf eine gute Mahlzei ein. Dies verführt manchen dazu, mehr zu essen, als er eigentlich sollte und zur normalen Lebensweise benötigt. Hinzu kommt, dass Bier sehr leicht verdaulich ist, weil seine Nährstoffe durch Mälzen und Brauen auf natürliche Weise bereits aufbereitet sind und vom Körper sofort aufgenommen werden, ohne belastend zu wirken. Vollbier rangiert mit 44 kcal / 100 g weit niedriger als etwa Milch ( 66 kcal / 100 g ), Traubensaft ( 74 kcal /100 g), oder Sekt ( 80 kcal / 100 g ), nur Mineralwasser, Tee und Kaffee ohne Milch und Zucker sind kalorienärmer. Deshalb bedeutet gesund zu leben und richtig zu essen keineswegs, auf Biergenuß verzichten zu müssen. Außerdem fördert Bier, weil es praktisch kein Kochsalz enthält, die Gewebeentwässerung und Kochsalzausscheidung.

Biertrinken und Lebenserwartung

Maßvoller Biergenuß baut Überregbarkeiten ab und wirkt spannunglösend. Für diese streßabbauende und beruhigende Wirkung auf den Körper sind Hopfenbitterstoffe und Alkohol verantwortlich. Auch zeigt, dass maßvolle Alkoholtrinker deutlich weniger Herzinfarkte hatten. Die Erhöhung des High-Densit-Lipoprotein-Cholesterin gilt als gefäßschützend, da es Ablagerungen an den Gefäßwänden verzögert. Andere Ergebnisse zeigen, dass kleine Alkoholmengen der Bildung von Blutgerinseln und Blutpfropfen entgegenwirken und zu einem deutlich geringeren Verschlußgrad der koronaren Arterien führen.

Bier und Krebsrisiko

Nach bisherigen Erkenntnissen ist festzuhalten, dass weder der Alkohol im Bier noch die alkoholischen Begleitstoffe oder die übrigen Substanzen des Bieres, vernünftigen Konsum vorausgesetzt, kanzerogen sind. In einer Studie über Todesursachen dänischer Brauereiarbeiter wurden 14.313 männliche Brauer und zwar von 1939 bis 1963 untersucht. Der Bierkonsum der Brauer war viermal höher als der der vergleichbaren Gruppe. In dieser Langzeit – Untersuchung ( 24 Jahre ) wurde festgestellt, dass der Biergenuß der dänischen Brauereiarbeiter zu keiner erhöhten Krebshäufigkeit und Gesamtsterblichkeit führte. In einer ähnlichen Studie über Dubliner Brauereiarbeiter wurden von 1954 bis 1973 die Todesfälle durch Krebs erfasst. Man wählte bewußt Brauereiarbeiter aus, weil diese im Durchschnitt wesentlich größere Biermengen tranken als die übrige Bevölkerung. Als Ergebnis dieser Untersuchung wurde festgestellt, dass die Lebenserwartung der Dubliner Brauereiarbeiter zumindest gleich hoch, ja sogar etwas höher war als die der vergleichbaren Gruppe.

Bier und Diät

Bier kann Diäten bereichern. Bier ist streng natriumarm, relativ proteinarm und frei von Fett und Cholesterin. Diätbier ist zudem auch noch kohlenhydratarm.

Bier und Sport

Die italienischen Sportmediziner Antonelli und Romano haben erkannt, dass ein Liter pro Tag Leistung, Konzentration und Reaktion steigert und die Muskeln stärkt. Der amerikanische Herzwissenschaftler Sheehan stellte fest, dass Bier nach Langstreckenläufen verlorene Körperflüßigkeit und Energie ideal ersetzt. Der französische Mediziner Professor Gulpin stellte schon vor Jahrzehnten fest, daß Bier die Lungentätigkeit steigert und rascher Sauerstoff aufgenommen wird.